Während das Museum geschlossen ist, soll die Wunderkammer Gottdorfs mithilfe von Touchscreens an öffentlichen und hochfrequentierten Orten vermittelt und neu gestaltet werden. Bürger:innen werden zunächst über die traditionellen und historischen Inhalte der Wunderkammern informiert. Anschließend werden sie aufgefordert, selbst zu entscheiden, was sie in eine solche Wunderkammer stellen würden – und es direkt auf dem Bildschirm zu zeichnen. Diese Zeichnungen werden als PNG-Dateien an das Museum übermittelt.
Je nach Einreichung können Kurator:innen dann entscheiden, wie mit den Beiträgen weiter verfahren wird: Sollen die Objekte beispielsweise als Kuscheltiere produziert oder als Zeichnungen großformatig zur Wiedereröffnung in der Wunderkammer ausgestellt werden?
Ziel ist es, partizipativ eine neue Wunderkammer zu gestalten, die bei der Wiedereröffnung als neue Attraktion dient – und es Besucher:innen ermöglicht, selbst Teil dieser Wiedereröffnung zu werden.
While the museum is closed, the Wunderkammer of Gottorf is to be communicated and newly designed using touchscreens at public and high-traffic locations. Citizens will first be informed about the traditional and historical contents of Wunderkammers. They will then be invited to decide for themselves what they would place in such a chamber – and to draw it directly on the screen. These drawings will be transmitted to the museum as PNG files.
Depending on the submissions, curators can then decide how to proceed with the contributions: Should the objects, for example, be produced as stuffed animals or exhibited as large-format drawings in the Wunderkammer at the reopening?
The goal is to collaboratively design a new Wunderkammer that will serve as a new attraction at the reopening – and allow visitors to become part of this reopening themselves.