In einer Serie von Selbstporträts zeige ich mich beim Drehen – eine Bewegung, die zugleich einfach und desorientierend ist. Während ich mich drehte, wurde meine Bewegung instabil und spiegelte so die Schwierigkeit wider, in einer chaotischen Welt das Gleichgewicht zu halten. Beim Durchblättern im Buch entfalten sich die Bilder wie ein stummer Film, der den inneren Kampf dokumentiert, inmitten eines überwältigenden Informationsstroms zentriert zu bleiben.
Parallel zu diesem inneren Zustand richte ich meine Kamera nach außen – auf Landschaften und Szenen aus der Ukraine. Jede Reise dorthin zeigt mir, wie sehr der Krieg weiterhin die Landschaft und die Menschen verändert. Diese doppelte Perspektive – zwischen persönlicher Desorientierung und den sich wandelnden Realitäten meines Heimatlandes – bildet den Kern des Projekts. Es geht darum, die Spannung zwischen innerer und äußerer Welt sichtbar zu machen und die Herausforderung, inmitten von Instabilität ein Gleichgewicht zu finden.
Through a series of self-portraits, I capture myself spinning – an act both simple and disorienting. As I spun, my movement became unsteady, shifting from side to side, reflecting the difficulty of maintaining equilibrium in a fast-moving, chaotic world. These images, when flipped through in the book, unfold like a silent film capturing the internal struggle to remain centered amidst an overwhelming flow of information and constant news.
Parallel to this internal whirl, I turn my lens outward – toward the landscapes and scenes of Ukraine. Every visit to Ukraine reveals how the war continues to reshape the landscape and its people. This dual perspective – between personal disorientation and the changing realities of my homeland – forms the heart of this project. It seeks to illuminate the tension between internal and external worlds and the ongoing challenge of finding balance amidst instability.