Das Gedächtnis – nicht nur gedachte Gedanken.
Schicht für Schicht, geschichtet zu Geschichten.
Bewegte Bilder, fragmentierte Fetzen.
Scherben von Vergangenem.
Werden Scherben zu Konstellationen des Ichs, des Uns –
durch erinnerte Erinnerung?
Ich bin eingetaucht in die Struktur und Konsistenz des Erinnerns –
dort begegnete ich der Süße und dem Ekel.
Ich traf die Frauen, aus denen ich entsprang,
die vor mir kamen und in mir weiterleben.
Unsere Körper sind nicht nur verwandt –
sie sind symbiotisch.
Beziehung durch Erinnerung.
Schicht um Schicht, Fragment um Fragment
formt sich ein Netz, eine Schale – verborgen im Inneren.
Ein symbiotischer Körper, der Erinnerung sät.
Gemeinsam wälzen und kneten wir die Saat zum Teig –
von dem, was war, zu dem, was wird.
Aus diesem Teig erwachsen Formen:
amorphe Plätzchen – wie süße Früchte
und zerbrochene Landschaften.
Bruchstücke von Emotionen,
geronnen im Gebäck.
Wenn man sie kostet, beginnt das Erinnern – aufs Neue.
Memory – not just thought thoughts.
Layer by layer, layered into stories.
Moving images, fragmented scraps.
Shards of what was.
Do shards become constellations of the self,
of us –
through remembered remembrance?
I immersed myself in the structure and texture of remembering –
there, I encountered sweetness and disgust.
I met the women I descended from,
those who came before me and live on within me.
Our bodies are not just related –
they are symbiotic.
Relation through remembrance.
Layer by layer, fragment by fragment,
a net is formed, a shell – hidden within.
A symbiotic body that sows memory.
Together, we knead and shape the seed into dough –
so what was becomes what will be.
From this dough, forms emerge:
amorphous cookies – like sweet fruits
and broken landscapes.
Fragments of emotion,
curdled in pastry.
When tasted, remembering begins anew.