Dieses Werk verwendet Handtücher als Basismaterial und verändert ihre Textur so, dass sie an Tierfell erinnern. Kosmetika – Werkzeuge, die in der modernen Gesellschaft zur Modifikation und Disziplinierung des Körpers eingesetzt werden – werden auf die Handtücher aufgetragen und erzeugen einen absurden Kontrast. Für Tiere haben Make-up-Produkte keinerlei Bedeutung, doch in der menschlichen Gesellschaft verkörpern sie sowohl das Schönheitsverlangen als auch die Normen, die dieses definieren.
Die fellartigen Handtücher hängen an scharfen Haken, die sowohl Gewalt als auch Domestizierung symbolisieren. Der Kontrast zwischen Weichheit und Brutalität ist spannungsgeladen und offenbart zugleich die Beziehung zwischen ursprünglichem Begehren und gesellschaftlichem Konsum.
This piece uses towels as its base
material, altering their texture to
resemble animal fur. Cosmetics—tools
used in modern society to modify and
discipline the body—are applied to the
towels, creating an absurd contrast.
Makeup holds no meaning for animals,
yet in human society, it embodies both
the desire for beauty and the norms
that define it.
The fur-like towels are hung from sharp
hooks, which symbolize violence and
domestication. The contrast between
violence and softness is full of tension,
simultaneously revealing the
relationship between primal desire and
social consumption.