"Die Keramik hat eine lange Tradition und wird oft mit bestimmten ästhetischen Erwartungen assoziiert. Doch ich frage mich, was passiert, wenn man diese Tradition bricht und dem Material mehr Freiheit gibt. Die Schönheit meiner Werke soll nicht in konventionellen ästhetischen
Vorstellungen erstarren. In meinem Arbeitsprozess entstehen Werke, die
einen Dialog eröffnen sollen, der kontinuierlich hinterfragt, erkundet und
benannt werden muss. Dies führt zu spannungsreichen Feldern
und kontrollierter Unordnung. Die sich ständig verändernden Formen
und wachsenden Strukturen, bei denen der Zufall eine wesentliche Rolle
spielt, resultieren in Arbeiten, die sich teils bewusst einer konkreten
Ordnung entziehen. Der Einfluss von Raum und Zeit, sowie die Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit und dem, was bleibt, fließen in die
Arbeit selbst und in die Reaktion auf ihr Umfeld ein."
"Ceramics has a long tradition and is often associated with certain aesthetic expectations. But I ask myself what happens when you break with this tradition and give the material more freedom. The beauty of my works should not become rigid in conventional aesthetic notions. In my working process, works emerge that are intended to open up a dialogue that must be continuously questioned, explored, and named. This leads to fields of tension and controlled disorder. The constantly changing forms and growing structures, in which chance plays a significant role, result in works that sometimes deliberately elude any concrete order. The influence of space and time, as well as the exploration of transience and what remains, flow into the work itself and into its response to its surroundings."